Zusammenfassung und Ausblick

Ich habe gelernt, dass mit Computer Vision sehr viele interessante Dinge möglich sind, es ist aber komplizierter als es auf den ersten Blick scheint. Zu Anfang dachte ich, man könnte von irgend einer Seite das Labyrinth filmen und aus dem Kamerabild dann die Positionen der Roboter und Wände rekonstruieren, was für den Menschen, der von der Seite auf das Labyrinth blickt, überhaupt kein Problem ist, kann mit einem Computer nur schwer gelöst werden. Zweckmäßiger war es deshalb, die Kamera über dem Labyrinth zu montieren, und aus der Vogelperspektive zu filmen.

Weiterhin lässt sich sagen, je genauer die Umgebung bekannt ist und je weniger sie sich verändert, desto besser sind die Ergebnisse. Zur Umgebung und deren Veränderungen gehören in unserem Fall Dinge, wie die relative Kameraposition zum Labyrinth, Lichtverhältnisse im Raum sowie die Ausrichtung der Wände im Labyrinth. Je statischer diese äußeren Faktoren sind, desto besser lässt sich das Programm auf diesen einen Fall zuschneiden und desto einfacher lassen sich die Kamerabilder auswerten und man erhält genauere und verlässliche Informationen.

In Zukunft bieten sich dann noch Dinge, wie die Messung der Momentangeschwindigkeit und des zurückgelegten Weges oder das Suchen nach Bojen im Spielfeld und die Ermittlung deren Zustandes an, dies würde aber den jetzigen Umfang der Arbeit sprengen.

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